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Daria Goriacheva

 Daria Goriacheva

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Es ist kaum übertrieben, wenn ich sage, dass unter akademischen Gesichtspunkten dieses Masterprogramm das Beste war, was ich in meiner akademischen Karriere bisher erlebt habe.

Die wichtigsten Gründe für diese Einschätzung sind: Das Programm war zwar anspruchsvoll, aber auch ebenso beeindruckend.

Während des ersten Jahres meines Studiums hatte ich die Möglichkeit, einerseits in der Ukraine zu bleiben und parallel gleichzeitig die deutsche akademische Wissenschaftswelt kennenzulernen. So wurden in Kiew zum einem die meisten Unterrichtsveranstaltungen von deutschen Professoren geleitet und zum anderen die Standards der deutschen Politikwissenschaft gelehrt. Das hat mir sehr dabei geholfen die Qualitäten des deutschen Studiums zu verstehen, und gleichzeitig auch das hohe Niveau der Lehre gesichert.

Gleichzeitig musste ich lernen, mit der deutschen Sprache im Wissenschaftsbetrieb umzugehen. Obwohl dies im Laufe der Seminare an der Mohyla-Akademie verbindlich war, tolerierten glücklicherweise die deutschen Professoren die Fehler der Studenten, weil sie die Schwierigkeiten eines Studiums in einer Fremdsprache kennen. Insgesamt haben die Teilnehmer des Masterprogramms die einmalige Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse sowohl in Deutsch als auch in English, enorm zu verbessern.

Während des zweiten Studienjahres konnte ich die deutsche Wissenschaftskultur noch besser, noch direkter kennenlernen. Mit einer notwendigen Menge an politikwissenschaftlichen Kenntnisse, fahren die Teilnehmer des Masterprogramms nach Deutschland um dort ihr Studium in Jena fortzusetzen. Es ist kaum möglich meine persönlichen Eindrücke meines Aufenthalts in Jena mit Worten zu erklären. Am Treffendsten wäre zu sagen, dass ich einen Eindruck eines kleinen aber ganzen Lebens in Jena vermittelt bekam. Ich bewundere sowohl die deutsche Kultur, Menschen und Lebensweise als auch den Studienprozess in Deutschland allgemein. Nach dem Aufenthalt in Jena habe ich mich dafür entschieden, meinen Lebensweg mit Deutschland zu verbinden und später auch hier zu promovieren.